Kooperation selbstständiger Werkstätten für behinderte Menschen

Vielfalt macht den Unterschied: NORDCAP WfbM



NORDCAP WfbM ist eine Kooperation neun selbstständiger Werkstätten für behinderte Menschen aus Norddeutschland, die unter der gleichlautenden Marke seit 2009 ihre Dienstleistungen und Produkte gemeinsam vermarkten und vertreiben. Insgesamt beschäftigen die zehn Einzelwerkstätten 4.900 Beschäftigte an 16 Standorten in der Region Nord-Ost-Niedersachsen und Bremerhaven - womit NORDCAP WfbM eine der größten Kooperationen von Werkstätten für behinderte Menschen in der Region ist.

Vielfalt an Leistungen

Die gebündelte Kompetenz der neun Werkstätten ermöglicht eine einzigartige Vielfalt an Leistungen und Produkten. Das mit der Marke NORDCAP WfbM beworbene Leistungsspektrum umfasst die gesamte Bandbreite des Werkstättenangebots, u. a. Metall-, Holz-, Kunststoff- sowie Elektroverarbeitung und -bearbeitung, Druck und Grafik, Mailing und Versand, Archivierung und Aktenvernichtung sowie Garten– und Landschaftspflege.

Vielfalt an Kompetenzen

Die neun Werkstätten verstehen sich dabei als individuelle Problemlöser für ihre Auftraggeber. Gemeinsam mit den Kunden entwickeln sie flexible und auf deren Anforderungen zugeschnittene Lösungen. Ob individuelle Kleinstserie oder Massenauftrag: Die Vielzahl an Beschäftigten und die gute technische Ausstattung in den neun Werkstätten ermöglichen es, auch zeitsensible, ungewöhnliche und große Aufträge termintreu und zuverlässig auszuführen. Dabei treten die Werkstätten für einen hohen Serviceanspruch gegenüber den Kunden sowie einen hohen Anspruch gegenüber den eigenen Dienstleistungen und Gewerken ein, die durch das Qualitätsmanagement in den jeweiligen Werkstätten gesichert werden.

Vielfalt an Vorteilen

Auftraggeber können mit einem Auftrag bei NORDCAP WfbM den gestiegenen Erwartungen hinsichtlich ihrer sozialen Verantwortung nachkommen. Denn die neun Werkstätten sind gemeinnützige Einrichtungen mit dem gesetzlichen Auftrag, Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Wer die Werkstätten beauftragt, tut also gleichzeitig etwas Gutes und kann darüber sprechen – mit seinen Geschäftspartnern und Mitarbeitern.

Dies honoriert auch der Gesetzgeber. Private und öffentliche Auftraggeber können sich bei der Auftragsvergabe an Werkstätten für behinderte Menschen die gesetzliche Ausgleichsabgabe anrechnen lassen. Denn laut Sozialgesetzbuch (SGB) sind private und öffentliche Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen verpflichtet, mindestens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit Menschen mit schwerer Behinderung zu besetzen. Erfüllen sie diese gesetzliche Vorgabe nicht, müssen sie für jeden nicht besetzten Arbeitsplatz monatlich eine Ausgleichsabgabe abführen. Von den Werkstätten erbrachte Arbeitsleistungen können zu 50 Prozent mit der Ausgleichsabgabe verrechnet werden. Zudem gilt für die Leistungen der Werkstätten ein Steuersatz von nur sieben Prozent.

Zu der Marke NORDCAP WfbM

Die Marke NORDCAP WfbM setzt sich aus zwei Wortteilen zusammen. NORD steht für die Region Norddeutschland. CAP leitet sich aus dem englischen Wort für Behinderung, handicap, ab. Der Zusatz WfbM ist die etablierte Abkürzung für Werkstätten für behinderte Menschen.

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